Nach
dem Abitur sofort zu studieren, war für mich noch nie eine Option. Viel
zu vielfältig und interessant sind die Möglichkeiten, die einem geboten
werden. Ganz klar war auch schon immer: Ich will Menschen helfen.
Gleichzeitig
möchte ich solch ein Jahr aber auch nutzen, über meine Grenzen zu
gehen, ein weiteres Stück unserer Welt zu entdecken und eine andere
Kultur zu erforschen. Wer weiß, vielleicht stimmt es ja wirklich, was
alle erzählen... vielleicht finde ich ja auch ein Stück weit zu mir
selbst? Fest steht, dass ich als ein anderer Mensch zurückkommen werde
(natürlich im positiven Sinn). Eben andere Sichtweisen und Kulturen
besser verstehen lernen und sich ihnen auch anzupassen.
Interkulturelle
Kompetenz ist hier ein Stichwort, das wohl jeder oft genug zu hören
bekommt- besonders in der Schule. Doch gerade in unserer globalisierten
Welt, die leider oftmals geprägt ist durch Rassismus und Fremdenhass,
ist dies wichtiger wie nie zuvor. Durch die Auseinandersetzung mit
anderen Werten, Lebensweisen und Denkstrukturen bin ich davon überzeugt,
Erfahrungen und Sensibilität im Umgang mit Menschen aus anderen
Kulturen zu gewinnen- und diese an andere weiterzugeben.
Diese
grundsätzliche Offenheit gegenüber Neuem ist einfach gesagt als getan.
Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass diese 11 Monate in einem
völlig fremden Land keine Herrausforderung für mich wäre. Besonders ich als
typischer "Heimweh-Mensch" werde es besonders schwer haben (wenn man mal
bedenkt, dass ich sogar nach 3 Tagen Urlaub von Heimweh geplagt bin).
Nun ja, ich fühle mich hier schließlich auch wohl - einerseits genieße
ich hier im Vergleich zu anderen Ländern einen wirklich hohen
Lebensstandart. Andererseits, was viel wichtiger ist, bin ich hier
umgeben von meinen Liebsten. Allein die Vorstellung, meine Familie,
Freunde und natürlich meinen Lieblingsmenschen wirklich 11 Monate lang
nicht in meine Arme schließen zu können ist wirklich unvorstellbar und schrecklich für mich. Da mag ich garnicht an den Abschied am
Flughafen denken, ohje...
Warum ich mir den "Stress" überhaupt dann "antue", habt ihr ja bereits gelesen. Trotz aller Zweifel bin ich dennoch davon überzeugt, dass es sich lohnen wird.
--> hier meine Präsentation:
http://prezi.com/7b91730vdcbj/?utm_campaign=share&utm_medium=copy&rc=ex0share
Warum ich mir den "Stress" überhaupt dann "antue", habt ihr ja bereits gelesen. Trotz aller Zweifel bin ich dennoch davon überzeugt, dass es sich lohnen wird.
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